Hypnose beim Zahnarzt

Eine grundlegende Voraussetzung für Hypnose beim Zahnarzt ist das Vertrauensverhältnis zwischen Zahnarzt und Patient. Darüber hinaus ist die hypnotische Ausbildung von großer Bedeutung. Hier setzt nach unserer Meinung die Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose (DGZH) die entsprechenden Qualitätsmaßstäbe.

Die Zahl der Zahnärzte wächst, die Hypnose während ihrer Behandlungen einsetzen. Sei es, dass die Patienten direkt danach fragen, sei es, weil sie den Einsatz von Anästhetika reduzieren möchten. Die Techniken, die der Zahnarzt dabei einsetzt, stammen meist aus der Klassischen Hypnose, denn insbesondere wird dabei mit direktiven Suggestionen gearbeitet. Die eigentliche Arbeit „macht“ der Zahnarzt, der Patient lässt sich leiten.

Wenn das beim Hypnose-Zahnarzt nicht direkt klappt, dann heißt das nicht, dass es nicht funktioniert, sondern, dass Sie üben müssen und eventuell auch manches noch vorher zu bearbeiten ist, zum Beispiel mit Humanistischer Hypnose. Hier erarbeiten Sie sich dann auch Ihr persönliches hypnotisches Vorgehen und Setting um optimal Hypnose beim Zahnarzt nutzen zu können.

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zwischen Klassischer und Humanistischer Hypnose sind eben genau diese Suggestionen: welche die Klassische Hypnose im Kern ausmachen, und bei der Humanistischen Hypnose gänzlich wegfallen. Dennoch kann auch die Humanistische Hypnose beim Zahnarzt hilfreich sein. Dann ist es allerdings nötig, dass der Patient die entsprechenden Fertigkeiten beherrscht.

Übrigens gibt es bei der DGZH auch Spezialisten für Zahnärzliche Hypnose speziell für Kinder, z.B. in der Regionalstelle DGZH-Augsburg.